Hansapark

Unser erstes Achterbahnmodell

(gebaut von 2007 bis 2011)

Hier können Sie sich einen Überblick über unser Projekt machen.
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Schiene und Stützen

Als Schiene benutzen wir 4cm breites und 2mm starkes Plastikband, welches auf der Oberseite durch 2cm breites Metallband stabilisiert wird.
Zur Fixierung der Schiene benutzen wir Stützen aus Holz. Da es sehr aufwendig wäre, diese jedesmal speziell anzufertigen, haben wir universelle Stützen angefertigt, die sich in der Höhe verstellen lassen und zwei variierbare Winkel besitzen.

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Station

Die vier Reibräder befördern die Wagen von der Schlussbremse in die Station. Sie bestehen aus Fischertechnik und reiben außen an der Seite des Wagens an den Kupferplatten.

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Kettenzug

Der Kettenzug besteht aus einer Fahrradkette und einem Scheibenwischermotor. In die Kette hakt sich der Wagen mit einem flexiblen Mitnehmer ein.
Früher benutzten wir einen Fischertechnikmotor und -kette, doch diese hatten einen zu hohen Verschleiß. Außerdem riss die Fischertechnikkette, da die Wagen zu schwer waren.

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Thrill-Lift

Der Thrill-Lift ist ein Vertikallift, bei dem die Gondel mit dem Wagen oben um 90° nach vorne umkippt.Bei uns besteht er aus zwei Holzplatten, in denen eine Nut zur Führung der Gondel eingefräst ist. An der Gondel ist ein Stück der Schiene montiert, auf dem der Wagen zum Stehen kommt. Damit er nicht zu schnell in die Gondel fährt, haben wir vor der Einfahrt eine Wirbelstrombremse angebracht.

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Abschuss

Von unserem Abschuss werden die Wagen auf einer horizontalen Stecke auf eine sehr hohe Geschwindigkeit beschleunigt. Dafür haben wir über der Laufschiene noch eine zweite Führungsschien für einen sogenannten Caddy angebracht. Dieser wird von einem Luftdruckzylinder bewegt und schiebt beim Vorwärtsfahren den Wagen vor sich her.

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Wirbelstrombremse

Bei einer Wirbelstrombremse handelt es sich um eine Reduzierbremse, deren Bremswirkung auf magnetischer Anziehungs- und Abstoßungskraft und Induktion beruht. Der entscheidende Vorteil an diesem System ist, dass schnell ankommende Wagen stärker abgebremst werden, als langsame.

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Lichtschranke

Als Sensoren, die die Position der Wagen bestimmen sollen benutzen wir auf der Strecke verteilte Lichtschranken. Diese bestehen aus einer Infrarot-LED als Lichtsender und einem Fototransistor als Empfänger. Fährt nun ein Wagen zwischen Sender und Empfänger, so unterbricht er den Kontakt, was als Signal an unseren Computer geschickt wird.

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Wir im Löhrcenter in Koblenz Für den Bau unserer ersten Modellachterbahn entschieden wir uns Anfang 2007 im Rahmen eines Schulprojektes. Wir gingen damals in die 7. Klasse des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums in Münstermaifeld, an dem im Rahmen eines Wahlfaches den Schülern die Möglichkeit gegeben wird eigene Ideen zu verwirklichen. Dort können sie in Kleingruppen gemeinsam an naturwissenschaftlichen Projekten arbeiten.

Wir sind alle Drei begeisterte Achterbahnfahrer und sehr technikbegeistert - dementsprechend hoch waren auch unsere Motivation für unser Projekt und unsere eigenen Ansprüche. So entschlossen wir uns dafür, in unserem Modell nicht nur eine Art von Beschleunigungssystemen sondern direkt alle vier Hauptarten zu verwirklichen: einen traditionellen Kettenzug, Reibräder, einen Vertikalaufzug und einen horizontalen Abschuss.
Mit den ersten Versuchen nahmen wir im Jahr 2008 bei "Schüler experimentieren" teil und haben dort in der Sparte Technik mit dem Landessieg Rheinland-Pfalz die höchste Auszeichnung erhalten. Im April 2008 stellten wir unser Projekt im Rahmen der Wanderausstellung Phänomenta in einem Einkaufszentrum in Koblenz aus.

Danach folgten zwei Jahre, in denen wir in unserer Freizeit weiter an dem Projekt arbeiteten. Wir konstruierten neue Wagen, überarbeiteten unsere alten Systeme und erweiterten unsere Strecke zusammen mit einem neuen Beschleunigungselement auf insgesamt 24 m Schiene.Wir mit der Modellachterbahn bei Jugend forscht in der BASF Ludwigshafen

Mit diesen Neuerungen traten wir im Jahr 2010 im Wettbewerb Jugend forscht gegen größere Konkurrenz an. Beim Regionalwettbewerb in Remagen erhielten wir den ersten Platz und qualifizierten uns damit für den Landeswettbewerb in Ludwigshafen bei der BASF. Dort erreichten wir den dritten Platz. Hierbei wurde der Veranstalter der Concepticus auf uns aufmerksam und lud uns ein, unser Projekt im Juni 2010 an der FH Mainz auszustellen.
Unser Achterbahnmodell im Hansapark Da auf der Grundplatte kein Platz mehr für weitere Streckenabschnitte war und die Bahn viele interessante Elemente enthielt, entschlossen wir uns, den Bau dieses Modells abzuschließen. Wir wollten das Achterbahnmodell weder abreißen noch in einem Keller einstauben lassen, weshalb wir nach einem angemessenen Ausstellungsort suchten. Der Hansapark in Sierksdorf bot sich an, das Modell in seinem Konferenzsaal auszustellen. Am 20.04.11 haben wir das Achterbahnmodell funktionstüchtig übergeben und nun können interessierte Gruppen eine Vorführung des Modells buchen.

Im Moment bauen wir selbstverständlich an unserem zweiten Achterbahnmodell.
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